Radio Dresden

Apps Download

Player Controls

Live
Loading...
  • jetzt
    AXWELL & INGROSSO
    MORE THAN YOU KNOW
  • 01:40 Uhr
    2RAUMWOHNUNG
    BESSER GEHT'S NICHT
  • 01:37 Uhr
    MILKY CHANCE
    STOLEN DANCE
  • 01:33 Uhr
    ENRIQUE IGLESIAS
    SUBEME LA RADIO
  • 01:30 Uhr
    MR. BIG
    TO BE WITH YOU
  • 01:27 Uhr
    EMMELIE DE FOREST
    ONLY TEARDROPS
  • 01:24 Uhr
    ANASTACIA
    CAUGHT IN THE MIDDLE
Staatsoperette nach Wasserschaden zurück nach Leuben?
»
Der Wasserschaden im neuen Kraftwerk Mitte ist noch höher als befürchtet. So wie es jetzt aussieht, kann die Staatsoperette auch im November nicht öffnen. Das teilten die Verantwortlichen am Donnerstagnachmittag bei einem Vor-Ort-Termin mit. Damit gehen der Spielstätte Einnahmen von rund 380.000 Euro verloren. 26 Vorstellungen müssten abgesagt werden. Am kommenden Montag soll nochmals geprüft werden, wie lange die Bühne der Operette geschlossen bleiben muss.

Menschliches Versagen führte zu Flutung

Außerdem wurde bekannt, dass die Verschlusskappen der Sprinkleranlage eine halbe Minute offen waren. In dieser Zeit ergossen sich 16.000 Liter Wasser vom Bühnenturm, über Scheinwerfer, Videotechnik auf den Bühnenboden. Auch ein Flügel wurde nass. Als Ursache wurde menschliches Versagen genannt. Eigentlich sollten die Brandmelder für die Bühne des TJG aktiviert werden, dort war das Wasser an der Sprinkleranlage für die Überprüfung abgestellt. Stattdessen wurde allerdings der Alarm und damit die Sprinkleranlage für die Operette aktiviert.

Die höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Axel Walther von der kommunalen KID geht aber davon aus, dass die Versicherungen die Schäden tragen. Gerade in einer neuen Spielstätte sei ein solcher Schaden aber das schlimmste, was man sich vorstellen könne, sagte Walther.

Alte Spielstätte in Leuben reaktivieren?

Operetten-Intendant Wolfgang Schaller schlug vor, zeitweise an den alten Spielort in Leuben zurückzukehren. Dies müsse man, ebenso wie andere Alternativen, prüfen, sagte Schaller bei uns im Interview. "Natürlich gibt es Zweifel, ob sich der alte Standort nochmals revitalisieren lässt", sagte Schaller, aber prüfe müsse man das.
Polizeieinsatz bei Abschiebung einer Familie in Tolkewitz
»
Etwa 20 bis 30 Menschen haben am Mittwochabend in Tolkewitz gegen die Abschiebung einer Familie in den Kosovo protestiert. Die Polizei drängte die Demonstranten am Reichenauer Weg ab, teilte die Polizei mit. Gegen zwei Demonstranten wollen die Beamten Strafanzeige erstatten, weil sie sich bei der Auflösung der Blockade heftig zu Wehr gesetzt haben sollen. Eine Mutter mit acht Kindern soll am Donnerstag in den Kosovo abgeschoben werden.

Demonstranten widersprechen Polizei


Verletzt wurde bei dem Einsatz am Reichenauer Weg niemand, so hieß es am Vormittag von der Dresdner Polizei. Augenzeugen berichteten dagegen per Twitter und später auch im persönlichen Gespräch mit unserem Sender, dass mindestens ein Demonstrant nach dem Polizeieinsatz mit Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma mit dem Rettungswagen in die Uniklinik gebracht wurde. Ein zweiter Rettungswagen sei deswegen alarmiert worden. Zudem hätten weitere Personen Schürfwunden und Schlagstellen. Bei der Pressestelle der Dresdner Polizei war dies nicht bekannt: "Wenn sich bei uns niemand meldet oder Anzeige erstattet wegen Körperverletzung, können wir diese nicht registrieren", teilte ein Sprecher mit. Man bemühe sich aber nochmals um Kontakt zu den Beamten der Bereitschaftspolizei, die nachts im Einsatz waren.

Unterdessen wurde in den sozialen Medien für Donnerstagnachmittag ab 17:00 Uhr zu einer Demonstration vor dem Innenministerium aufgerufen.

Update: Am Donnerstagnachmittag teilte der Dresdner Polizeisprecher Thomas Geithner mit, dass man nun nach Rücksprache mit den Beamten vor Ort bestätigen kann, dass ein zweiter Rettungswagen vor Ort war, dort sind Demonstraten versorgt worden. Anzeigen oder Angaben zu Verletzungen liegen der Polizei bislang nicht vor.

Die Abschiebung der 37-jährigen Frau aus dem Kosovo mit ihren acht Kindern im Alter zischen zwei und 17 Jahren erfolgte auf Anordnung der Landesdirektion Sachsen. Nachdem ein Asylantrag abgelehnt worden sei, habe die Familie die Chance zur freiwilligen Ausreise nicht wahrgenommen, sagte ein Sprecher der Landesdirektion. Daher sei die Abschiebung angeordnet worden.

Nach Angaben der Polizei ist die Familie zum Flughafen nach Frankfurt/Main gefahren worden. Von dort sollte sie gegen 14.00 Uhr abfliegen.

(Redaktioneller Hinweis: Artikel wurde am Nachmittag um neue Informationen von Augenzeugen und der Polizei ergänzt.)
Betrunkener Mann spricht Kinder und Passanten in Dresden an
»
Seit einigen Tagen spricht ein betrunkener Unbekannter in Straßenbahnen und auf Plätzen in Dresden Passanten und Kinder an. Er gibt sich dabei als Radio-Mitarbeiter oder Moderator aus. Er bietet Erwachsenen, aber auch Kindern Süßigkeiten, Alkohol, Obst oder Fischdosen an. In einem Fall übergab er einer Frau auch eine Topfpflanze. Er wirkt gepflegt, aber alkoholisiert, berichteten mehrere Hörer. Zudem ist der ca. 40-50-jährige Mann aufdringlich, belästigte mehrfach auch Jugendliche in der Straßenbahn, berichtete eine Mutter.

Seit einer Woche verstärkt Meldungen

Der erste Fall wurde am vergangenen Donnerstag (12.10.) registriert. Seitdem gab es eine Reihe von Passanten, die angesprochen wurden und sich belästigt fühlten. Hörer meldeten uns entsprechende Fälle zum Beispiel am Donnerstagmittag (19.10.) aus der Linie 44, von der Prager Straße (18.10.), der Tharandter Straße (19.10. und 13.10.) und vom Amalie-Dietrich-Platz (19.10.).
Meist spricht er Passanten mit den Worten "Hallöchen Popöchen" an. Er berichtet dann von einer "Aktion Süßes oder Saures", bei der er jeden Tag Geschenke im Wert von 1000 Euro verteilen könne.

Die Polizei ist über den Fall informiert und geht entsprechenden Hinweisen nach. Bürgerpolizisten und die zuständigen Reviere werden sensibilisiert, hieß es. Ob ein Straftatverdacht vorliegt, ist noch unklar.

Weitere Betroffene?


Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei dem Mann um keinen Radio-Mitarbeiter. Seine Angebote sollten freundlich abgelehnt werden. Informationen zu weiteren Vorfällen oder Hinweise zur Identität des Mannes gerne anonym an uns per E-Mail.

Personenbeschreibung

Alter: Etwa 40-50 Jahre
Größe etwa 1,80 bis 1,90
Auffällige orangerote Jacke
Blaues T-Shirt
Sehr kurzes Haar, 3-Tage-Bart
Große Einkaufstasche dabei (ähnlich wie große Ikea-Taschen)
Diskussion um Freitaler Ortszentrum
»
Am Abend haben viele Freitaler über das geplante Ortszentrum diskutiert.
Oberbürgermeister Uwe Rumberg hatte ins Stadtkulturhaus geladen. Dort wurden die Pläne vorgestellt! Sowohl die Stadtvertreter, als auch Planer und Investor stellten sich den Fragen der Freitaler. Dabei zeigten sie sich offen für Kritik, aber auch Anregungen. In den kommenden Jahren soll auf dem Areal "Sächsischer Wolf" eine richtige Stadtmitte entstehen, mit der die einzelnen Stadtteile noch stärker miteinander verbunden werden. Auf der Fläche sollen u.a. Geschäfte, Wohnungen und Gastronomie entstehen.
Freitaler Oktoberfest startet
»
Das Freitaler Oktoberfest geht in die vierte Runde! Heute Abend wird das Fest mit dem traditionellen Fassanstich feierlich eröffnet. Bis zum Sonntag gibts ein buntes Programm - dazu zählt u.a. auch morgen Abend das Maßbierkrugstemmen! Moderiert wird das Spektakel durch die zweifache Weltrekordhalterin im Steine heben, Daniela Müller. Natürlich gibt es auch ein Festzelt - und da werden typische bayrische Spezialitäten angeboten.
Hafencity kommt voran
»

Das neue Wohnquartier "Hafencity" am Neustädter Hafen an der Leipziger Straße ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Im Bauausschuss gab es eine deutliche Mehrheit zur Auslegung der Pläne. Der Investor USD teilte mit, man freue sich über den positiven Beschluss, der Aufstellungsbeschluss sei ein wichtiger Schritt für dieses Projekt. Die Stadträte fordern allerdings nach einem Antrag der Linken, dass 15 Prozent der Wohnungen Sozialwohnungen werden. Wie die "Hafencity" aussehen könnte, dazu werden noch bis morgen im Atrium des World Trade Centers Visualisierungen gezeigt. USD will für etwa 100 Millionen Euro über 350 Wohnungen bauen, Baustart ist wohl frühestens in einem halben Jahr.