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Fast 400 illegale Böller in Bad Schandau sichergestellt
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Die Bundepolizei hat in den vergangenen Tagen gleich mehrfach bei uns verbotene Pyrotechnik aus Tschechien beschlagnahmt. Fast 400 Stück der gefährlichen Feuerwerksköper stellten die Beamten in Bad Schandau sicher. Vier Böller-Schmuggler wurden ermittelt. Sie müssen sich wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten.

Bei den festgestellten Feuerwerkskörpern handelte es sich um in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik und um Feuerwerkskörper der "Kategorie 3", welche nur von ausgebildeten Feuerwerkern zu besonderen Anlässen verwendet werden dürfen.

In Deutschland zugelassene Pyrotechnik wird regelmäßig durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) getestet und mit einem Zulassungszeichen (BAM- oder CE-Zeichen) versehen.
Ägypter von drei Unbekannten an Freiberger Straße attackiert
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Ein 21-jähriger Ägypter ist am Donnerstagmorgen von drei Unbekannten auf der Freiberger Straße Höhe Ammonstraße in Dresden attackiert und verletzt worden.
Laut Polizei war er auf der Freiberger Straße unterwegs, als ihn an der Bahnunterführung des Haltepunkts „Freiberger Straße“ eine Frau und zwei Männer ansprachen und unvermittelt auf ihn einschlugen. Als sich Passanten aus Richtung Bahnsteig näherten, ließ das Trio von dem Ägypter ab und flüchtete.

Einer der Männer war ca. 175 cm bis 180 cm groß und dicklich. Er hatte schulterlange dunkle Haare. Alle drei Gesuchten waren dunkel bekleidet, trugen Piercings im Gesicht und Tunnel in beiden Ohrläppchen.

Wer hat die Tat beobachtet? Wer kann Angaben zu den Gesuchten machen? Hinweise nimmt die Dresdner Polizei unter (0351) 483 22 33 entgegen.
Tatverdächtiger nach Anschlag auf Moschee gefasst
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Die Polizei hat einen Tatverdächtigen zu dem Anschlag auf die Fathi Camii Moschee in Dresden-Cotta und auf das Internationale Congress Center festgenommen. Eine Spezialeinheit hat den 30-jährigen Mann am Donnerstag gefasst, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Der Dresdner wurde nach unseren Informationen auf Montage in Hessen festgenommen. Kurz vor der Einheitsfeier in Dresden waren an der Moschee auf der Hühndorfer Straße, sowie am Congress Centrum Sprengsätze detoniert, die Generalstaatsanwaltschaft übernahm daraufhin die Ermittlungen.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden teilte mit, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen 30-jährigen Mann aus Dresden handelt. Er sei der Polizei bisher noch nicht mit Straftaten aufgefallen. Der Mann wurde am Freitagvormittag dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt bereits in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen hat er sich nach unseren Informationen nicht geäußert. Bei zwei Hausdurchsuchungen konnten Gegenstände zur Herstellung von Spreng- und Brandsätzen sichergestellt werden.

Tatverdächtiger auf Montage in Hessen festgenommen

Seine Wohnung und sein Arbeitsplatz wurden durchsucht, teilte eine Sprecherin des OAZ auf unsere Anfrage mit. Er war bereits seit einigen Tagen im Visier der Ermittler, die Festnahme erfolgte dann einen Tag später als geplant, da der Mann auf Montage auf einer Baustelle in Hessen war. Er wurde am Donnerstag dort festgenommen. Im Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchung stimmen die an verschiedenen Tatmitteln gesicherten DNA-Spuren mit der DNA des Beschuldigten überein, teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft mit.

Der Beschuldigte muss sich nun neben dem Anschlag auf die Moschee auch wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion am 26.09.2016, 22.09 Uhr, auf der Freitreppe des Internationalen Congress Centrums (ICC) in Dresden und den platzierten Sprengattrappen im Bereich der Dresdner Marienbrücke verantworten.

Vor der Wohnungstür des Imams der Moschee in Cotta und auf der Terrasse des Congresszentrums waren am 26. September kurz hintereinander Spreng-
und Brandsätze explodiert. Es entstand Sachschaden. Der Imam und
seine Familie, die sich zum Tatzeitpunkt in der Wohnung aufhielten,
blieben unverletzt. Kurz vor den Feierlichkeiten zum Tag der Einheit wurde zudem eine Bombenattrappe an der Eisenbahnbrücke neben der Marienbrücke entdeckt.

OAZ bestätigt: Tatverdächtiger stand auf Pegida-Bühne

Der Tatverdächtige Nino K. stand im Sommer 2015 auch als Redner auf der Pegida-Bühne, bestätigte eine Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums. Auch in einem Youtube-Video ist der Mann als Redner bei einer Pegida-Versammlung am 13. Juli auf der Bühne am Altmarkt zu sehen. Zuerst hatte Bild.de darübert berichtet. Später im September 2016 tauchte er nach querelen bei Pegida auch bei einer Demonstration von Tatjana Festerling und Ed Wagensveld vor dem Dresdner Hauptbahnhof auf, dort demonstrierten diese gegen Lutz Bachmann als Pegida-Chef. Bachmann nahm dies nun zum Anlass zu spekulieren, dass Pegida mit den Anschlägen geschadet werden sollte.

Reaktionen auf Festnahme

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die Festnahme eines Tatverdächtigen zu den Sprengstoffanschlägen Ende September in Dresden als "weiteren Erfolg der sächsischen Sicherheitsbehörden gegen den Rechtsextremismus" gewertet. "Damit ist erneut deutlich geworden, dass solche Straftaten in Sachsen nicht
unbestraft bleiben", sagte Tillich.

Innenminister Markus Ulbig erklärte am Vormittag: "Dieser Erfolg ist Ergebnis eines konsequenten Vorgehens des Freistaates gegen fremdenfeindliche Bestrebungen und zeigt, dass das gemeinsame Sonderdezernat von Polizei und Justiz zur Bekämpfung politisch motivierter Kriminalität und das Operative Abwehrzentrum eine schlagkräftige Einheit bilden. Ich danke den Kollegen für ihre gute Arbeit. Mit dieser Konsequenz werden wir in Sachsen auch weiterhin gegen jegliche Form der politischen Kriminalität vorgehen."

Grünen-Innenexperte Valentin Lippmann teilte mit: "Ich bin sehr froh, dass der mutmaßliche Täter endlich gefasst wurde. Den Opfern des Anschlags wird damit hoffentlich die Unsicherheit und Sorge vor einer Fortsetzung der Anschläge genommen werden können."

Kerstin Köditz von der Linken teilte mit: "Nunmehr scheint sich der Verdacht eines fremdenfeindlichen Tathintergrunds zu bestätigen. Dafür spricht Nino K.s Auftritt als Redner bei Pegida im Juli 2015, in der er Ausländer und Flüchtlinge unter Jubel der Anwesenden als faul und kriminell darstellte. Zudem drohte er der Bundeskanzlerin an, sie vor Gericht zu stellen und ihr „keine Gnade" zu gewähren. Der Pegida-Anführer und verurteilte Volksverhetzer Lutz Bachmann persönlich hatte K. mit der Bitte um einen „Riesenapplaus für unseren Nino" auf die Bühne gebeten und sich hinterher für die „starken und deutlichen Worte" bedankt."

Pegida-Chef Bachmann distanzierte sich bei Facebook von dem Tatverdächtigen, dem er im Sommer 2015 ein Podium geboten hatte, Bachmann schrieb wörtlich: "Wenn er es war, dann bitte einsperren und Schlüssel wegwerfen, egal ob da nur etwas Ruß an die Wand geschmiert wurde oder ein Böller gezündet! Wer Gewalt und Zerstörung als adäquates Mittel im politischen Diskurs sieht, der hat einfach nur einen an der Klatsche und der stellt sich auf eine Stufe mit den von SPD, Linken und Grünen geförderten, linksterroristischen Gruppierungen!"
OB zur Privataudienz beim Papst
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Oberbürgermeister Dirk Hilbert ist zu Gast bei Papst Franziskus. Er reist am Freitag zum Gipfeltreffen der europäischen Bürgermeister in den Vatikan. Dort wird Hilbert eine Rede über die Flüchtlingssituation in Dresden halten. Am Samstag empfängt der Papst die Bürgermeister dann zu einer persönlichen Audienz. Dort übergibt Hilbert drei Christstollen als Geschenk.
Panometer feiert 10. Geburtstag
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An diesem Wochenende feiert das Panometer Dresden auf der Gasanstaltstraße seinen 10. Geburtstag. Bereits am Freitagabend gibt es die ersten Veranstaltungen! Um 19 Uhr startet eine Talkrunde mit dem Künstler der überdimensionalen Bilder, Yadegar Asisi, und Vertretern aus Kultur und Politik. Am Wochenende werden Lesungen und Führungen angeboten, Kinder können kreativ tätig werden. Samstag und Sonntag gilt zudem ein ermäßigter Eintrittspreis. Seit 2006 haben sich bereits 1,5 Millionen Menschen in Dresden die 360 Grad Panoramen angesehen.

Sperrbezirk wegen Vogelgrippe bleibt bestehen
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Der Vogelgrippe-Sperrbezirk in unserer Region wird verlängert. Wie das Veterinäramt mitteilte, ist bei weiteren toten Wildenten das H5N8-Virus nachgewiesen worden. Deshalb besteht die Sperre nun bis mindestens einen Tag vor Weihnachten. Betroffen ist der Bereich im Dresdner Osten von Striesen und Gruna, sowie Bühlau bis nach Pirna. Weiter gilt - Hunde müssen im Sperrbezirk an die Leine, Katzen sollten im Haus bleiben.