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Betrunkener in Kiesgrube Leuben untergegangen
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In der Kiesgrube Leuben ist am Dienstagnachmittag ein stark alkohlisierter Mann untergegangen. Er war kurz nach 14 Uhr, trotz Warnungen von anderen Badegästen, völlig betrunken ins Wasser gegangen und untergegangen. Rettungsversuche schlugen fehl. Auch die Suchaktionen der Feuerwehr mit einem Boot brachten keinen Erfolg.
Am Dienstagabend kurz vor halb acht fanden Helfer des Taucherclub "Tauchtreff" schließlich eine leblose Person im Wasser. Nach der Untersuchung bestätigte die Polizei, dass es sich um den vermissten Mann handelt. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Person in der Kiesgrube Leuben untergeht. Bereits am Wochenende musste die Wasserskianlage kurzzeitig den Betrieb einstellen, weil ein Mensch aus dem Wasser gerettet werden musste. Zwar gibt es Badeverbotsschilder an der Kiesgrube, daran hält sich allerdings kaum jemand.

Dornys Intendantenvertrag an Semperoper besteht weiter
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Im Streit mit dem 2014 fristlos gekündigten Opernintendanten Serge Dorny hat die sächsische Regierung eine juristische Niederlage erlitten. Das Oberlandesgericht Dresden wies die Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Dresden als offensichtlich unbegründet zurück, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag sagte. Darin war die Kündigung Dornys als Intendant der Dresdner Semperoper für unrechtmäßig erklärt worden. «Der Beschluss stellt klar, dass der Vertrag von Herrn Dorny durch die Kündigung nicht beendet wurde.» Eine Revision sei nicht möglich. Der Freistaat könnte sich nun nur noch mit einem Zulassungsbegehren an den Bundesgerichtshof wenden.


Dorny war 2014 - ein halbes Jahr vor seinem geplanten Amtsantritt in Dresden - gefeuert worden. Nach Darstellung des Ministeriums hatte er Vertrauen verspielt. Er selbst sah sich als Opfer eines Kompetenzgerangels mit dem Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Christian Thielemann.


Im Kunstministerium gibt es offensichtlich keine großen Ambitionen, den Weg zum BGH nach Karlsruhe zu gehen. Ein Sprecher erklärte den Streit am Dienstag für beendet. «Wir gehen nicht davon aus, dass Herr Dorny an die Semperoper Dresden zurückkehrt.» Zunächst werde man den Beschluss aber prüfen. «Wir gehen davon aus, dass es zu keiner finanziellen Belastung des Freistaats Sachsen kommt.»


Finanzielle Forderungen hätten beim Beschluss des Oberlandesgerichts keine Rolle gespielt, sagte die Sprecherin. Jedoch habe Dorny in seiner Erwiderung auf die Berufung der Staatsregierung Zahlungsansprüche in Höhe von gut 60 000 Euro aus seinem Vorbereitungsvertrag geltend gemacht. Dieser war für die Zeit geschlossen worden war, in der er neben seinem Engagement in Dresden auch noch Opernchef in Lyon war. Nach dem Zerwürfnis in Dresden war der 54-Jährige im Opernhaus der französischen Stadt geblieben.


Ob sich für Dorny weitere Ansprüche ergeben, ist ungeklärt. Im Kunstministerium geht man wohl davon aus, dass allenfalls die Differenz zwischen den Bezügen in Lyon und denen in Dresden ausgeglichen werden müsste. Zu seinem Einkommen in Lyon hat sich Dorny im Prozessverlauf jedoch nicht geäußert.


Was die Leitung der Semperoper angeht, richtet das Kunstministerium den Blick nach vorn. «Wir haben mit Herrn Peter Theiler einen künstlerisch und menschlich hervorragend geeigneten Intendanten für die Oper gewonnen. Er wird sein Amt in Dresden zur Spielzeit 2018/2019 antreten.» Bis dahin führt der kaufmännische Direktor Wolfgang Rothe weiter die Geschäfte.
Wieder herrenloser Koffer am Hauptbahnhof
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Am Dresdner Hauptbahnhof hat ein herrenloser Koffer erneut für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der Rollkoffer stand an einer Fernbushaltestelle an der Bayrischen Straße. Die Polizei hatte die Straße für Busse und Autofahrer für gut eine Stunde voll gesperrt. Ein Spürhund prüfte das Gepäckstück, anschließend wurde der Koffer geöffnet. Diensthund Pacco war zufällig gerade zum Training bei der Bundespolizei, konnte deswegen den Koffer direkt untersuchen, teilte ein Sprecher mit. Der Inhalt war harmlos, teilte ein Sprecher der Dresdner Polizei mit. In den vergangenen Wochen gab es mehrfach Polizeieinsätze wegen herrenloser Gepäckstücke am Hauptbahnhof. In allen Fällen konnte Entwarnung gegeben werden.
Rollstuhlfahrer auf Fritz-Reuter-Straße angegriffen
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Nach dem Angriff auf einen Rollstuhlfahrer in der Leipziger Vorstadt sucht die Polizei jetzt Zeugen. Der 38-Jährige war am frühen Sonntagmorgen auf der Fritz-Reuter-Straße unterwegs, als er auf drei dunkelgekleidete Männer traf.
Sie warfen den Rollifahrer unvermittelt um, teilte die Polizei mit. Beim Sturz verletzte er sich. Der Rollstuhlfahrer kam in ein Krankenhaus. Die Polizei fragt: Wer hat den Vorfall beobachtet? Wer kann Angaben zu den drei Unbekannten machen? Hinweise an die Dresdner Polizei unter (0351) 483 22 33.
Flughafen Dresden fliegt neue Reisziele an
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Der Dresdner Flughafen erweitert ab Sommer 2017 seine Flugangebote mit neuen Reisezielen. Passagiere können künftig ohne Umsteigen in die isländische Hauptstadt Reykjavik fliegen. Zudem steuert Germania auch Faro an der Algarve in Portugal an. Neu dazu kommt auch Dalaman an der türkischen Mittelmeerküste. Zudem soll das Angebot nach Mallorca auf 10 Flüge pro Woche aufgestockt werden. Auch die Frequenz der Flüge auf die griechischen Inseln wird erhöht. Buchbar sind die meisten der Angebote bereits jetzt. Das Ziel Dalaman in der Türkei wird noch in dieser Woche zur Buchung freigeschaltet.
Brandmelder löst im A17-Tunnel Coschütz aus
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Der Tunnel Coschütz auf der A 17 zwischen ist am Dienstagvormittag kurzzeitig in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt worden. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, hatte die Brandmeldeanlage im Tunnel angeschlagen.
Einsatzkräfte rückten aus und stellten vor Ort einen Fehlalarm fest. Die Vollsperrung konnte nach rund 20 Minuten aufgehoben werden. Die
Staus, die sich in beiden Fahrtrichtungen gebildet hatten, lösten sich schnell wieder auf.