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Medizintechnik für 100.000 Euro in Dresden-Friedrichstadt gestohlen
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Im Krankenhaus Friedrichstadt ist am Wochenende eingebrochen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten es der oder die Täter auf eine komplette Endoskopie-Einheit abgesehen. Endoskope werden u.a. zur Magenspiegelung eingesetzt. Der Schaden wird mit 100.000 Euro angegeben. Im Sommer gab es in Görlitz einen ähnlichen Diebstahl. Damals wurden Ultraschallgeräte im Wert von rund 400.000 Euro gestohlen.

Transparent an Monument-Bussen am Dresdner Neumarkt entfernt
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Am Monument-Buskunstwerk auf dem Dresdner Neumarkt ist am frühen Montagmorgen ein Transparent installiert worden. Die sogenannte "Identitäre Bewegung", die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, bekannte sich bei Facebook zu der Aktion. Mit einem LKW mit Hubsteigerbühne installierten Aktivisten morgens gegen 07:00 Uhr ein Banner u.a. mit der Aufschrift "Eure Politik ist Schrott". Fünf Personen, bekleidet mit Warnwesten und Bauhelmen, installierten das Banner und eine Fahne an den Bussen. Anschließend fuhren sie davon. Die Polizeidirektion Dresden ist nur 300 Meter vom Neumarkt entfernt.

Die Organisatoren der Installation vom Kunsthaus Dresden machten sich vor Ort ein Bild. Am Vormittag entfernten Polizisten zunächst Plakate mit politischen Botschaften am Fuß des Kunstwerkes. Anschließend fuhr ein städtisches Fahrzeug mit Hubsteiger vor, um das Plakat und die Fahne wieder zu entfernen. Ob der Vorfall strafrechtlich relevant ist, ist noch unklar. Die Polizei stellte Banner und Fahne sicher. Die Fahne war einer Flagge der Miliz Al-Scham nachempfunden. Hintergrund dafür ist die Debatte um eine Flagge auf den Bussen in Aleppo, die als Vorbild für das Kunstwerk dienten. Auf der Flagge, die nun sichergestellt wurde, war "Heuchler" geschrieben.

Kunsthaus: "armselig und traurig"

Das Kunsthaus Dresden hat die Aktion der IB als "armselig und traurig" bezeichnet. "Ich finde es beschämend, dass es Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, sich eine eigene Plattformen zu schaffen, und stattdessen ein Kunstwerk für ihre Botschaften instrumentalisieren", sagte die Leiterin des
Kunsthauses, Christiane Mennicke-Schwarz.

Die Polizei prüft nach eigenen Angaben noch strafrechtliche Ermittlungen. Auch das Kunsthaus Dresden, das das "Monument" des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni realisiert hat, erwägt juristische Schritte.

Das Kunstprojekt sorgte in den vergangenen Wochen für hitzige Diskussionen, zeitweise war auch ein Wachschutz vor Ort präsent. Aktuell wird das Kunstwerk von der Polizei bestreift.

Die rechtsextreme Identitätere Bewegung macht bundesweit immer wieder mit Öffentlichkeitswirksamen Aktionen Propaganda. So kletterten Aktivisten der Grupe, die der neuen Rechten zugeordnet wird, u.a. aufs Dach des Kölner Hauptbahnhofes und auch auf das Brandenburger Tor in Berlin, um Banner zu entrollen.

(Redaktioneller Hinweis: Artikel wurde am Vormittag um neue Informationen ergänzt. Banner und Fahne wurden kurz vor 11:00 Uhr abgenommen.)
Dresdner Ostrale wird zur Biennale
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Die Ostrale soll es künftig nicht mehr jedes Jahr sondern nur noch alle zwei Jahre geben. Das teilten die Veranstalter mit. Mit dem neuen Rythmus soll internationale Ausstellung für zeitgenösische Kunst an Qualität gewinnen. Am Donnerstag und Freitag werden die Kunstwerke für die diesjährige Ostrale ausgewählt. Sie steht unter dem Titel " re_form". Im vergangenen Jahr wurde mit 25.000 Besuchern ein neuer Rekord aufgestellt.

Prozess um Überfall auf Dresdner Asia-Imbiss
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Wegen eines Überfalls auf einen Asia-Imbiss muss sich ab Montag ein 51-jähriger Mann vor dem Dresdner Landgericht verantworten. Der Angeklagte soll vor gut zwei Jahren zunächst in dem Imbiss auf der Königsbrücker Landstraße gegessen haben. Dann habe er sich ein dort liegendes Hackmesser gegriffen und eine Angestellte bedroht. Diese konnte flüchten. Daraufhin bedrohte er einen weiteren Angestellten und forderte Geld. Der Mann konnte ihm jedoch das Messer abnehmen. Als die herbeigerufene Polizei kam, ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen.

Dresdner Feuerwehr "castet" Nachwuchs
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Die Dresdner Feuerwehr sucht aktuell neue Feuerwehrleute. 108 Bewerber kämpfen um die 14 Ausbildungsplätze, teilte Feuerwehrsprecher Ralf Schröder mit.

Nach Therorie- und Praxistest in der vergangenen Woche steht nun für die 50 verbliebenen Bewerber am Montag und Dienstag der Sporttest an.

Die angehenden Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen müssen u.a. Schwimmen, Laufen und ihre Geschicklichkeit am Barren unter Beweis stellen. Auch vier Frauen sind noch in der letzten Bewerbungsrunde.
Neue Brücke für Dresden-Lockwitz
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Der Lockwitzbach bekommt eine neue Brücke. An der Herrmann-Conradi-Straße wird bis Anfang November gebaut. Die alte Brücke war beim Hochwasser 2013 schwer beschädigt worden und nur noch für Fußgänger nutzbar. Mit dem Neubau hat der Lockwitzbach in dem Bereich künftig auch mehr Platz, was im Falle eines Hochwassers günstig ist. Rund 740.000 Euro werden in die neue Brücke investiert.